
Chile – Expedition zum LLullaillaco
Es war ein Ostergeschenk und pünktlich zum Fest durfte gefeiert werden, denn das Expeditionsziel der Laubegaster Sabine und Götz Wiegand und deren Gefährten war erreicht.
25 Tage lang war die Gruppe im Norden Chiles unterwegs. Begonnen hatten die Reisenden mit einer 3-tägigen Trekkingtour ab San Pedro de Atacama und anschließend die magische Grenze von 4000 Höhenmetern überschritten. Die heißen Quellen an den Tatjo- Geysiren boten Gelegenheit zur Erholung von den ersten Strapazen.
Drei Bergbesteigungen standen auf dem Plan: zur Akklimatisation der 5300 Meter hohe Cerro Soquete, der 6000 Meter hohe Socompa und als Höhepunkt der 6730 Meter hohe Llullaillaco.
Der Gipfel des höchsten und heiligen Berges war in drei Tagen geschafft. Der Ausblick atemberaubend – wie von einer anderen Welt.
Nur 50 Meter unterhalb des Gipfels, auf ca. 6650 Metern Höhe haben die Inkas ihrer Götter gedacht und Menschen geopfert. Sie wurden in Rundhäusern aufgebart. Die heutigen Mumien sind im Museum in San Pedro zu betrachten.
Mit 4wheeldrive Pick – ups ging es zurück in die Zivilisation; entlang des Salzsees Salar de Atacama. Als Ausgleich für die improvisierten Tourmahlzeiten war nun BBQ mit dicken Steaks angesagt und später; am Pazifik, gab es sogar selbst gefangene und unter freiem Himmel gegrillte Baraccudas – kurz: Bergsteigertouren sind so entbehrungsreich gar nicht!!
Zurück aus der trockenen Atacamawüste, deren Landschaft oft wie die bizarre Kulisse eines Science Fiction Films wirkt, freuen sich die Reisenden auf den Frühling in Laubegast.